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Unser Ansatz

Unser neuartiger Ansatz basiert auf der Verwendung dünner Metallfolien als Randverbund. Diese sind ausreichend gasdicht und gleichzeitig mechanisch nachgiebig, so dass ein flexibler Randverbund entsteht, der auftretende Temperaturausdehnungen deutlich besser aufnehmen kann. Mit diesem Ansatz sind größere Scheibenformate und bessere Wärmedämmwerte für VIG erreichbar.

VIG Schema
Neuartiger flexibler Metall-Glas-Randverbund

In einem ersten Schritt wurde zunächst die prinzipielle Machbarkeit eines VIG mit Ug = 0,5 W/(m2K) demonstriert. Diese Arbeiten wurden im vom BMWi geförderten Projekt VIG durchgeführt und können im Abschlussbericht nachgelesen werden

Im ebenfalls vom BMWi geförderten Nachfolgeprojekt ProVIG konzentrierten sich die Arbeiten auf die Entwicklung geeigneter Fügeverfahren. Ein Produktionskonzept zur wirtschaftlichen Herstellung von VIG im Vakuum wurde erarbeitet und eine Demonstratoranlage zur Prüfung der einzelnen Prozessschritte aufgebaut.

Bild VIG
Produktionskonzept zur Fertigung von VIG im Vakuum (Quelle Grenzebach).

Entsprechende Verfahren zur Qualitätssicherung und Prüfung von VIG wurden entwickelt und evaluiert. Die Ergebnisse sind im Abschlussbericht dargestellt.

Das anschließende vom BMWi geförderte Projekt "VIG-S" behandelte die Optimierung der Fügeverfahren. Während das Ultraschalllöten als ungeeignet für die Anforderungen an VIG eingestuft werden musste, konnte die Metall-Glas Fügung positiv für den Einsatz in VIG evaluiert werden.
Weiterhin wurden kommerziell erhältliche VIG basierend auf dem Ganzglasrandverbund geprüft und bewertet. Aufgrund der positiven Ergebnisse durch den neuartigen Einsatz von thermisch vorgespannten Glas, wurden außerdem bleifreie Glaslote auf die Tauglichkeit für kleinformatige VIG untersucht.
Die Forschungsergebnisse sind im Abschlussbericht aufgeführt.

VIG mit dem neuartigen Randverbund sind noch nicht kommerziell erhältlich.

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